Friday 19. February 2010 - 13:00 | Info
Una torcia non é un delitto
So lautet die Devise, mit der seit gut 2 Wochen österreichweit Fans gegen das am 4. Jänner 2010 in Kraft getretene, neu überarbeitete Pyrotechnik Gesetz, kämpfen.
Dieses Gesetz, das von Innenministerin Fekter im Schnellverfahren durchgeboxt wurde, stützt sich auf falsche Zahlen und Daten, stellt künstlich einen Zusammenhang zwischen Pyrotechnik und Gewalt her und weder Vereine noch Fans wurden in die Entscheidungsfindung eingebunden.
Die Folge dieser Gesetzesnovelle ist eine Kriminalisierung der Verwendung von Pyrotechnik, der Fans.
Gerade in den Medien wird Pyro immer gerne dafür benutzt um südländische Atmosphäre zu suggerieren oder z.B. auch die fantastische Stimmung beim Nachtslalom in Schladming. Hier scheint Pyro ein gern gesehener Effekt zu sein, im heimischen Fussball allerdings ist von gewaltbereiten Randalierern die Rede.
Natürlich unterztützen auch wir diese Initiative, denn Pyro war und ist ein Teil gelebter Emotionen und Leidenschaft für den Fussball!
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Tuesday 16. February 2010 - 13:17 | Sergio
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Monday 15. February 2010 - 11:05 | Info
Ein stabiles Jahr
2009 war ein gutes Jahr zumindest für uns, wir brauchen das zwar nicht mehr für unser Ego, aber es ist amüsant immer wieder ins Gespräch zu kommen, auch wenn der Ansatz weit hergeholt ist. Ob es vor Generalversammlungen war, nach einem hitzigeren Ligaspiel oder sonstigen Verfolgungsattacken, Gernot und seine Buben blieb meist die einfachste Lösung von mangelndem Profil der Austria und kaum neuen Interessenten abzulenken, indem er die Burschen von 1992 für alles verantwortlich machen konnte.
Abgesehen davon blieb uns buntem Haufen aber noch Zeit uns abseits von der violetten Löwingerbühne zu bewegen, so freuten sich Süditaliener auf unser kommen und auch wir genossen die Zeit, wenngleich manch einer bis heute noch Probleme mit den italienischen Wörtern “casa” ( = Haus) und “cosa” ( = Sache) hat. Was bleibt ist aber die Tatsache, dass wir auch im fernen Europa nicht gerade die kleinste Trägerrakete sind, die violett transportiert.
So ist Europa in rotweißrot auch immer ein Thema, sofern nicht gerade eine gut geplante Ehelichung im Weg steht, auch Pleiten von Fluggesellschaften halten gewisse G92s nicht auf Rumäniens Hauptstadt einen Besuch abzustatten, was in Erinnerungen schwelgen läßt, war doch fast genau vor 15 Jahren die TGS auch bereits da vor Ort. Weil wir ja alle eine große Familie in violett sind, betonen wir das jetzt einmal rücksichtsvollerweise nicht.
Eines wird sich auch 2010 auf jeden Fall nicht ändern und das ist die Überwachung der (Un-)Tätigkeiten der “Macher” an der Front der Austria Salzburg und die Bewertung dessen beziehungsweise die Verkündung nach außen. Wir sind aber positiv gestimmt oder sind die Erwartungen einfach so am Boden, dass sie nicht unterboten werden können – wir lassen uns überraschen.
Auf unser 18.Jahr!
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Sunday 7. February 2010 - 18:12 | Info
Nah und fern
So oder ähnlich lassen sich sowohl Entfernungen und Chancen der Gegner beziffern. Wir bekamen:
- Aserbaidschan
- Belgien
- Deutschland
- Kasachstan
- Türkei
zugelost. Zu den richtigen Jahreszeiten sehr gute Destinationen und alles eher Niedrigpreisländer aus österreichischer Sicht und daher bis auf die Flüge nach Kasachstan und Aserbaidschan eine preiswerte Gruppe.
Wir folgen Euch.
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Thursday 28. January 2010 - 13:11 | Info
Salzburger Nachrichten, 28.1.2010, Michael Smejkal
Na, sapperlot, das waren ja bewegte Tage. 21.000 in Innsbruck, 25.000 in Bischofshofen, 85.000 in Kitzbühel, 60.000 am Kulm, 10.000 in Flachau, 50.000 jetzt in Schladming – der ÖSV lockte seit Anfang Jänner über eine Viertelmillion Zuschauer an Schanzen und Strecken. Das sind ja noch mehr Besucher als es die selbsternannten Experten, die dem Skisport seit Anfang der Neunzigerjahre den Tod voraussagen, bei ihren begeisternden Vortragsreihen haben.
Apropos Begeisterung. Die Stimmung in Schladming ist jedes Jahr wieder brodelnd und das scheint auch der hohen Politik immer wieder zu gefallen. Von Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann bis Finanzminister Josef Pröll waren alle da und alle lobten unisono, wie klass das Volksfest war. Klass und illegal zugleich: Denn seit 1. Jänner ist das Abbrennen von bengalischen Feuern in Österreich bei Sportveranstaltungen verboten. Gehandhabt wird das Gesetz typisch österreichisch: Spielt der brave Skifan mit Feuer und Rauch, ist das eine Hetz, die auch unseren Volksvertretern gefällt.
Zündet der Fußballfan den im Volksmund Bengalen genannten Leuchtkörper, steht die öffentliche Sicherheit auf dem Spiel, dem Match droht der Abbruch und der Fan wird kriminalisiert. Was lernen wir daraus? Es gibt brave Fans, es gibt böse Fans und es gibt saublöde Vorschriften.
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