Bentornato Cavalluccio!

Dienstag 23. Juni 2009 - 21:51 | el_rippo

Über ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art freuten sich die Fans der Salernitana 1919 am 19. Juni: Nachdem im Jahre 2006 Geldspielereien des damaligen Präsidenten Aliberti dazu geführt hatten, das einzigartige Seepferdchen zu verpfänden, kaufte es der aktuelle Klubchef Lombardi für flotte 300.000 Euro pünktlich zum 90. Geburtstag zurück. Wie das „Cavalluccio“ (=Seepferdchen) werden nun auch unsere Freunde der Ultras Plaitano 1978 ein Comeback starten. Die historische Ultrà-Partie kehrte nach dem Verlust des heißgeliebten Vereinswappens dem Club vor drei Jahren beleidigt den Rücken und blieb den Spielen der „Granata“ fern. Angeführt vom charismatischen Vorsänger und Capo „il Vikingo“ zogen sie mit Altpräsident Aliberti, der die Rechte des Seepferdchens innehatte, mit einem spontan gegründetem Verein und eben dem Wappen in die letzte, siebente italienische Spielklasse ein.


Doch der Spuk endete bereits nach einigen Spieltagen. Der Spielbetrieb konnte aufgrund hoher Schulden nicht mehr aufrechterhalten werden und das Seepferdchen tauchte danach für drei Jahre mal ab und verschwand offiziell von der Bildfläche.


Unsere zweite Freundschaft in der kampanischen Hafenstadt, die Nuova Guardia 1990, wusste es, wie andere geschichtsträchtige Ultragruppen der Salernitana besser und folgte dem verhassten Aliberti nicht in die letzte Spielklasse. Sie unterstützen ihre Stadt weiterhin in der gewohnten Farbe „Granatrot“. Jedoch mit anderem Wappen und Vereinsnamen. Nun stehen die Zeichen aber auf Neustart: Bentornato Cavalluccio. Ora facci sognAre…

Willkommen Valentina!

Dienstag 9. Juni 2009 - 13:35 | Info

Daniele,

il principe,

wir gratulieren Euch beziehungsweise Dir von ganzem Herzen zum Nachwuchs!

T G S

Austria Salzburg - SV Grünau 3:0 (1:0)

Montag 8. Juni 2009 - 14:14 | Info

Die diesjährige Meisterfeier fiel buchstäblich ins Wasser…

Der Wettergott ist bestimmt kein Violetter. Schon beim Betreten des Platzes ergoßen sich gewaltige Wassermengen über den SPÖ Salzburg Werksmannschaftsplatz. Manch einer befürchtete sogar einen Spielabbruch. Sinnvollerweise verzichtete der Verein heuer auf Bierzelt um die Mannschaft gebührend feiern zu können. Hat man da wohl am falschen Ende gespart?
Aber nicht nur das Wetter verhinderte das Aufkommen einer Meisterstimmung, sowohl die frühe Sperrstunde, als auch das Verbot von Spirituosen brachten manch Austrianer zum schnellen Verlassen des Platzes.

Zu Spielbeginn gabs von der Curva Viola eine Choreo, bei der jedem Spieler, der in der Saison gespielt hatte, ein Stern gewidmet wurde. Auch einem Spieler, der im Herbst noch mit einem Walser Fanclub auswärts mitgefahren ist. Davon kann man halten was man will, Spieler sind grundsätzlich einmal Söldner – oder wies einer weiser Mann in unseren Reihen ausgedrückt hat „Betriebsmittel“.

So muss man auch den Mersudin Jukic bewerten, der zugegebener Maßen ein wesentlicher Grund für den Aufstieg war. Sich mit dem Megaphon in der Hand am letzten Spieltag von der violetten Menge feiern zu lassen und zu versprechen der Austria die Treu zu halten, dann jedoch zu Grödig zu wechseln, ist mehr als stillos. Eher erbämlich. Zu hinterfragen ist allerdings auch, warum es dem Verein nicht gelang, eine (zumindest sportliche) Größe wie den Jukic nicht vorher schon langfristig an den Verein zu binden. Mitlerweile munkelt man, dass ein weiterer Topspieler Grödigs Geld verfallen sein könnte. Hoffentlich stellt sich das als Ente heraus. Der Verein wird hoffentlich daraus lernen.

Dass nicht jeder Spieler ein Söldner sein muss beweist das Beispiel Stefan „Pitbull“ Leitner. Vorbildlich sein Einsatz bei den Spielen, da kann sich der ein oder andere Mitspieler einiges abschauen, gegen Grünau wurde seine Aggressivität mit einem Tor belohnt.
Erwähnenswert auch der Abschied von einigen Spielern. Einen Oliver Trappl, oder einen Wolfgang Würnstl hätte man gern noch ein paar Minuten spielen sehen, um sie dann gebührend zu verabschieden. Leider fehlte dem Neo Trainer DE dazu das nötige Fingerspitzen Gefühl. Oder man kann auch sagen, die Austria ist ein wenig „professioneller“ (und damit kühler, emotionsloser) geworden. Allerdings werden die Fans immer für Emotionen sorgen, das sei hier versprochen.

Highlight des Wochendes war für uns die Anwesenheit unserer Freunde aus Barletta. Nachdem schon eine große Anzahl von Leuten bei ihnen zu Besuch war, kannte man deren Gastfreundschaft. TGS und Unione versuchte daran anzuknüpfen und boten den Jungs ein tolles Wochenende.
BARLETTA E SALISBURGO !

Zum Abschluss möchten wir unser aufrechtes Beileid allen Verwandten, Freunden und Bekannten von Gilbert Konrad ausdrücken. Wieder einmal musste ein junger Austrianer viel zu früh gehen. Ruhe in Frieden…

Köstendorf – Austria Salzburg 1:2 (1:2)

Sonntag 31. Mai 2009 - 9:52 | Info

Bei Kaiserwetter startete die violette Gemeinde in den  Flachgau nach Köstendorf.

Im spontan errichteten Auswärtssektor angekommen entschieden die heimischen Funktionäre nach kurzem Überlegen, die Bauzäune doch abzumontieren, und den Mozartstädtern somit eine einwandfreie Sicht aufs Spielfeld zu schenken.
Vor dem Anpfiff klang über die Lautsprecheranlage gleich zweimal der Rainermarsch und danach sogar noch der violette Evergreen „go go Goal“.

Das Spiel war nach 13 Minuten entschieden. Zweimal Mersudin Jukic inklusive einem Elfer. Der Balkan-Dribbler entschied sich in der 54. Minute aber dafür, seine grandiose Saison vorzeitig zu beenden und holte sich für einen verbalen Ausrutscher quasi im Vorbeigehen noch schnell die rote Karte ab. Damit kann sich Jukic beim Match gegen Grünau voll aufs Feiern konzentrieren und seinen Kollegen von der Seitenlinie aus auf die Füße schauen.

MEISTER!

SV Austria - SK Adnet 3:0 (1:0)

Samstag 16. Mai 2009 - 10:54 | Info

16.Mai 2009, Tribüne an der Karolingerstraße - 1.200 Zuschauer


Absolut positiv an diesem Tag war die Zehn-Jahres-Präsentation der Union 99 auf der Tribüne, wie auch auf den Fotos hier zu sehen ist. Vor allem die riesige Überziehfahne, welche nicht viele so zusammenbekommen in diesem Land - außer manche, die eine Spur älter sind.


Der Spruch dazu klingt auch sehr gut mit der Betonung “stolz für die Austria“, denn nach knapp dreieinhalb Jahren weist sonst nicht mehr viel hin auf einen Anhängerverein. 


Zum Match, relativ souverän wurde der Sieg gegen die Truppe aus Adnet eingefahren, wobei die Abwehr nächstes Jahr sicher ein Maßstab sein wird für eine Etablierung in Landesliga 1. Nach dem Sprachrohr, Pressesprecher, Sportdirektor, Visionär, SPÖ Unterstützer, ständiger Rücktrittsdroher und nebenbei auch sehr guter Jugendleiter Stöger spielen wir in der Landesliga eh nicht um den UEFA Cup. Wenn es weiter nichts ist, dann sind wir alle beruhigt und die Aufregung der anderen Landesligisten über die peinliche Arroganz wird sich auch wieder legen.


Eine andere interessante Geschichte ist die Tatsache wie der Verein mit dem Thema Problemlösung umgeht. Dinge die außerhalb des Platzes passieren, auch wenn sie noch so deppert sind, werden mit Entzug der Mitgliedschaft plus Hausverbot belegt. Sauber und der Clou ist, es wird im “sympathischen Fanverein” dies auf dem Postweg mitgeteilt. Forza Kommunikation und weiter so, dann lernen in Zukunft alle treuen Abnicker arabisch für den nächsten Scheich und lernen die Internationale zu singen, weil irgendwann hat die SPÖ sicher wieder die absolute Stimmenzahl in der Stadt. Bis dahin wird es schwierig als ASKÖ-Knecht.

Gegen jegliche Politik im Fußball - Wir erinnern,

TGS