Die Virtual Reality der Austria Salzburg

Friday 12. March 2010 - 13:17 | Info

Nicht erst seit gestern beschleicht den Austria-Interessierten das Gefühl, dass so manches im (Mikro)Kosmos des Vereins schief läuft. Der sportlich ambitionierte (Fan?)Verein, vulgo No. 1 in Salzburg fährt ein Programm, das den geneigten Beobachter manchmal/immer öfter an eine parallele, virtuelle Realität in diesem Zusammenhang glauben lässt.

Rückblende, 2005
Der Dosenmagnat übernimmt die Austria Salzburg. Der damalige Finanzvorsteher ist der heutige Obmann. Aktionstage gegen die Kommerzialisierung im Fußball. Das Spiel gegen Austria Wien, der Abschied. Das Intermezzo mit dem PSV, die Neugründung. Warum eigentlich?

Idealisten waren am Werk, die mit der Schaffung eines „anderen“ Vereins den Mythos am Leben erhalten wollten. Die in ihrer inhomogenen Zusammensetzung die (damalige) Szene gut repräsentiert haben und gleichzeitig getrieben waren, etwas Besonderes zu schaffen. Einen Verein, der nicht dem entspricht, was die Allgemeinheit hinter einem Amateurverein im Bundesland Salzburg auf den ersten Blick vermutet.

Realität, 2010
Es gibt für die Fanszene im Fußball im Allgemeinen, aber natürlich die der Austria Salzburg im Speziellen wenig, was mit einer Ablehnung in vergleichbarer Dimension verachtet wird, wie das Konstrukt vor den Toren unserer Stadt. Das Bewusstsein dafür scheint fast allen verantwortlich Beteiligten bei der Austria abhanden gekommen zu sein. Berührungsängste mit dem Feind gibt es nicht, es wird freudig testgespielt.

Das sorgt natürlich für Ärger im Paradies. Im virtuellen Fanforum geht die Post ab, der sportliche Leiter formuliert blumig und ermüdend wie immer Rechtfertigungen, sogar der Vorstand, in personam seines 2. Vorsitzenden, fühlt sich zu virtuellen Äußerungen in dieser brandheißen Causa genötigt. Das sollte man sich einmal vergegenwärtigen.

Warum passiert das Alles? Weil man vergessen hat, was die Werte (vgl. “von Fans für Fans”) sind. Weil man seit Jahren jeglichen Diskurs vermeidet und diejenigen, die Diskurs wollen, mit aberwitzigen Aktionen (vgl. Statutengruppe, Kopfgeldjagd, div. Generalversammlungen, medialer Auswurf) vor sich hertreibt. Man hat aufgehört in anderen Dimensionen zu denken und tritt mit Füßen, für was man einmal stand. Kollateralschäden nicht ausgeschlossen.

In Salzburg nur die Austria.

Pyrotechnik ist kein Verbrechen!

Friday 19. February 2010 - 13:00 | Info

Una torcia non é un delitto



So lautet die Devise, mit der seit gut 2 Wochen österreichweit Fans gegen das am 4. Jänner 2010 in Kraft getretene, neu überarbeitete Pyrotechnik Gesetz, kämpfen.
Dieses Gesetz, das von Innenministerin Fekter im Schnellverfahren durchgeboxt wurde, stützt sich auf falsche Zahlen und Daten, stellt künstlich einen Zusammenhang zwischen Pyrotechnik und Gewalt her und weder Vereine noch Fans wurden in die Entscheidungsfindung eingebunden.
Die Folge dieser Gesetzesnovelle ist eine Kriminalisierung der Verwendung von Pyrotechnik, der Fans.

Gerade in den Medien wird Pyro immer gerne dafür benutzt um südländische Atmosphäre zu suggerieren oder z.B. auch die fantastische Stimmung beim Nachtslalom in Schladming. Hier scheint Pyro ein gern gesehener Effekt zu sein, im heimischen Fussball allerdings ist von gewaltbereiten Randalierern die Rede.

Natürlich unterztützen auch wir diese Initiative, denn Pyro war und ist ein Teil gelebter Emotionen und Leidenschaft für den Fussball!

Ohne Worte

Tuesday 16. February 2010 - 13:17 | Sergio


Jahresrückblick – Teil II

Monday 15. February 2010 - 11:05 | Info

Ein stabiles Jahr

2009 war ein gutes Jahr zumindest für uns, wir brauchen das zwar nicht mehr für unser Ego, aber es ist amüsant immer wieder ins Gespräch zu kommen, auch wenn der Ansatz weit hergeholt ist. Ob es vor Generalversammlungen war, nach einem hitzigeren Ligaspiel oder sonstigen Verfolgungsattacken, Gernot und seine Buben blieb meist die einfachste Lösung von mangelndem Profil der Austria und kaum neuen Interessenten abzulenken, indem er die Burschen von 1992 für alles verantwortlich machen konnte.

Abgesehen davon blieb uns buntem Haufen aber noch Zeit uns abseits von der violetten Löwingerbühne zu bewegen, so freuten sich Süditaliener auf unser kommen und auch wir genossen die Zeit, wenngleich manch einer bis heute noch Probleme mit den italienischen Wörtern “casa” ( = Haus) und “cosa” ( = Sache) hat. Was bleibt ist aber die Tatsache, dass wir auch im fernen Europa nicht gerade die kleinste Trägerrakete sind, die violett transportiert.

So ist Europa in rotweißrot auch immer ein Thema, sofern nicht gerade eine gut geplante Ehelichung im Weg steht, auch Pleiten von Fluggesellschaften halten gewisse G92s nicht auf Rumäniens Hauptstadt einen Besuch abzustatten, was in Erinnerungen schwelgen läßt, war doch fast genau vor 15 Jahren die TGS auch bereits da vor Ort. Weil wir ja alle eine große Familie in violett sind, betonen wir das jetzt einmal rücksichtsvollerweise nicht.

Eines wird sich auch 2010 auf jeden Fall nicht ändern und das ist die Überwachung der (Un-)Tätigkeiten der “Macher” an der Front der Austria Salzburg und die Bewertung dessen beziehungsweise die Verkündung nach außen. Wir sind aber positiv gestimmt oder sind die Erwartungen einfach so am Boden, dass sie nicht unterboten werden können – wir lassen uns überraschen.

Auf unser 18.Jahr!

EM Qualifikation Polen/Ukraine 2012

Sunday 7. February 2010 - 18:12 | Info

 

Nah und fern

So oder ähnlich lassen sich sowohl Entfernungen und Chancen der Gegner beziffern. Wir bekamen:

  • Aserbaidschan
  • Belgien
  • Deutschland
  • Kasachstan
  • Türkei

zugelost. Zu den richtigen Jahreszeiten sehr gute Destinationen und alles eher Niedrigpreisländer aus österreichischer Sicht und daher bis auf die Flüge nach Kasachstan und Aserbaidschan eine preiswerte Gruppe.

Wir folgen Euch.