Tough Guys Salzburg 1992

Die Geschichte der Supporter-Pioniere aus Salzburg

Was 1992 begann und in sich ständig wandelnden Umständen auch heutzutage hält, muss gewissermaßen eine relative Zähheit aufweisen.

Reize werden ständig neu auf die Probe gestellt und Alternativen gibt es zu Hauff und dennoch lebt die historischste Anhängergruppierung von Austria Salzburg nicht nur, sondern belebt auch nach wie vor die Umwelt und sich selbst.

Eine chronologische Aufzählung fällt nicht unbedingt schwer, aber es sind wohl eher die Momentaufnahmen im Leben eines Austria Salzburg Supporter, die das wahre Szenarium am besten darstellen könnten.

Geschehnisse, die wir geprägt haben von den Westderbies gegen den FC Wacker oder die Konfrontationen mit Rapid Wien, – verbunden mit dem ersten Umzug (ital. „Corteo“ – damit es jeder versteht) in Österreich – solche Ereignisse bleiben in den Köpfen immer bestehen und eine feine Erinnerung.

Freilich waren auch die Massenereignisse, wie das Europacupfinale oder die drei Meisterschaften, sehr schön, doch dort wo weniger Anhänger waren oder die TGS nur als organisierte Gruppierung vor Ort, das sind Gegebenheiten, die wohl den geschichtlich einzigartigen Charakter der Guys auch ausmachen.

Die Vergangenheit klingt zwar überwiegend phänomenal, hat aber ohne SV Austria Salzburg einen gewissen Schönheitsfehler, daher hat die Unterstützung zur Weiterbelebung dieses Klubs höchste Priorität in unseren Reihen. Gleichzeitig stellt dieser Vorgang auch eine große Bewährungsprobe dar, da enorm viel Geduld für jeden einzelnen Schritt von Nöten ist und es noch dauern wird bis der normale Fußballhorizont (Wochenende zu Wochenende) wieder so hergestellt ist, wie wir ihn uns alle wünschen.

Weiterhin wollen wir nicht nur in unserer schönen Vergangenheit schwelgen, sondern Bann brechend mit den anderen kleinen und großen treuen violetten Anhängerklubs für das sorgen, was wir ganz einfach alle wollen: Einfach unsere Austria wieder spielen sehen, verschont von Experimenten kurzsichtiger Pseudo-Gurus!

Die TGS selbst wird das widersprüchliche produktive Gewissen der Szene bleiben und sich der historischen Verantwortung und Bürde aber bewusst stellen